Menin Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
MEN1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Menin Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | MEN1 |
| alternative Namen | MEN1; SCG2; Menin |
| Gene ID | 4221 |
| SwissProt ID | O00255 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem MEN1, hergestellt. Aminosäurebereich: 181–230 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 67kDa |
Forschungsgebiet
| Epigenetics and Nuclear Signaling |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für Menin, einen potenziellen Tumorsuppressor, der mit dem Syndrom der multiplen endokrinen Neoplasie Typ 1 (MEN1) assoziiert ist. In-vitro-Studien haben gezeigt, dass Menin im Zellkern lokalisiert ist, zwei funktionelle Kernlokalisierungssignale besitzt und die Transkriptionsaktivierung durch JunD hemmt. Die Funktion dieses Proteins ist jedoch unbekannt. Mittels Northern Blot wurden zwei mRNA-Fragmente nachgewiesen, das größere mRNA-Fragment ist jedoch noch nicht charakterisiert. Alternatives Spleißen führt zu mehreren Transkriptvarianten. [bereitgestellt von RefSeq, Okt. 2008], Erkrankung: Defekte im MEN1-Gen sind die Ursache des familiären isolierten Hyperparathyreoidismus (FIHP) [MIM:145000], auch bekannt als Hyperparathyreoidismus Typ 1 (HRPT1). FIHP ist eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch Hyperkalzämie, erhöhte Parathormon-(PTH)-Werte und uni- oder multiglanduläre Nebenschilddrüsentumoren gekennzeichnet ist. Defekte im MEN1-Gen verursachen die familiäre multiple endokrine Neoplasie Typ I (MEN1) [MIM:131100]; eine autosomal-dominant vererbte Erkrankung, die durch Tumoren der Nebenschilddrüsen, des gastrointestinalen endokrinen Gewebes, des Hypophysenvorderlappens und anderer Gewebe charakterisiert ist. Hautläsionen und Nervengewebstumoren können auftreten. Die Prognose bei MEN1-Patienten hängt mit der hormonellen Hypersekretion durch Tumoren zusammen, wie z. B. Hypergastrinämie, die zu schweren peptischen Ulzera (Zollinger-Ellison-Syndrom, ZES) führt, primärem Hyperparathyreoidismus und akuten Formen der Hyperinsulinämie. Funktion: Möglicherweise an der DNA-Reparatur beteiligt. PTM: Phosphorylierung nach DNA-Schädigung, wahrscheinlich durch ATM oder ATR. Subzelluläre Lokalisation: Konzentriert in kernkörperchenähnlichen Strukturen. Verlagert sich nach Gammabestrahlung in die Kernmatrix. Untereinheit: Interagiert mit FANCD2 und DBF4. Bestandteil von MLL-haltigen Komplexen (bezeichnet als MLL-, ASCOM-, MLL2/MLL3- oder MLL3/MLL4-Komplex): bestehen mindestens aus ASH2L, RBBP5, DPY30, WDR5, einer oder mehreren Histonmethyltransferasen (MLL, MLL2, MLL3 und/oder MLL4) und den fakultativen Komponenten MEN1, HCFC1, HCFC2, NCOA6, KDM6A, PAXIP1/PTIP und C16orf53/PA1. Gewebespezifität: Ubiquitär. |