NFAT2 (Phospho-Ser172) Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
NFATC1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | NFAT2 (Phospho-Ser172) Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | NFATC1 |
| alternative Namen | Nuclear factor of activated T-cells, cytoplasmic 1 (NF-ATc1) (NFATc1) (NFAT transcription complex cytosolic component) (NF-ATc) (NFATc) |
| Gene ID | 4772 |
| SwissProt ID | O95644 |
| Immunogen | Synthetisiertes Peptid, abgeleitet von humanem NFAT2 (Phospho-Ser172) |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000 |
| Molekulargewicht | 104kDa |
Forschungsgebiet
| Immunology |
Hintergrund
| Alternative Produkte: Isoform C-alpha und Isoform C-beta sind die stärksten Aktivatoren der Gentranskription, gefolgt von Isoform A-alpha und Isoform A-beta, während Isoform B-alpha und Isoform B-beta die schwächsten sind. Isoform B-alpha, Isoform B-beta, Isoform C-alpha und Isoform C-beta, die alle in T-Zellen vorkommen, können deren Transkriptionsaktivität modulieren. Domäne: Isoform C besitzt einen C-terminalen Abschnitt mit einer zusätzlichen Transaktivierungsdomäne, TAD-B, die als Transkriptionsaktivator wirkt. Isoform B besitzt einen kürzeren C-terminalen Abschnitt ohne vollständige TAD-B, der als Transkriptionsrepressor wirkt. Domäne: Die Rel-Ähnlichkeitsdomäne (RSD) ermöglicht die DNA-Bindung und kooperative Interaktionen mit AP1-Faktoren. Domäne: Die N-terminale Transaktivierungsdomäne (TAD-A) bindet an Cbp/p300 und wird durch dieses aktiviert. Die dephosphorylierte Form enthält zwei unmaskierte Kernlokalisierungssignale (NLS), die die Translokation des Proteins in den Zellkern ermöglichen. Funktion: Spielt eine Rolle bei der induzierbaren Expression von Zytokingenen in T-Zellen, insbesondere bei der Induktion der Transkription der IL-2- oder IL-4-Gene. Kontrolliert außerdem die Genexpression in embryonalen Herzmuskelzellen. Kann nicht nur die Aktivierung und Proliferation, sondern auch die Differenzierung und den programmierten Zelltod von T-Lymphozyten sowie lymphatischen und nicht-lymphatischen Zellen regulieren. Induktion: Nur Isoform A wird in T-Lymphozyten nach Aktivierung des T-Zell-Rezeptor-Komplexes (TCR) induzierbar exprimiert. Induziert nach gleichzeitiger Zugabe von Phorbol-12-myristat-13-acetat (PMA) und Ionomycin. Auch nach gleichzeitiger Zugabe von 12-O-Tetradecanoylphorbol-13-acetat (TPA) und Ionomycin. Schwach induzierbar durch PMA, Ionomycin und Cyclosporin A. PTM: Phosphoryliert durch NFATC-Kinase; dephosphoryliert durch Calcineurin. Ähnlichkeit: Enthält eine RHD-Domäne (Rel-ähnlich). Subzelluläre Lokalisation: Zytoplasmatisch in der phosphorylierten Form und nukleär nach Aktivierung, die durch Calcineurin-vermittelte Dephosphorylierung kontrolliert wird. Der schnelle nukleäre Austritt von NFATC gilt als ein Mechanismus, durch den Zellen zwischen anhaltenden und transienten Calciumsignalen unterscheiden. Die subzelluläre Lokalisation von NFATC spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulation der Gentranskription. Untereinheit: Mitglied des multikomponentigen NFATC-Transkriptionskomplexes, der aus mindestens zwei Komponenten besteht: einer präexistenten zytoplasmatischen Komponente NFATC2 und einer induzierbaren nukleären Komponente NFATC1. Andere Mitglieder wie NFATC4, NFATC3 oder Mitglieder der Aktivatorprotein-1-Familie, MAF, GATA4 und Cbp/p300 können ebenfalls an den Komplex binden. NFATC-Proteine binden als Monomere an DNA. Gewebespezifität: Expression in Thymus, peripheren Leukozyten (T-Zellen) und Milz. Isoform A wird bevorzugt in Effektor-T-Zellen (Thymus und periphere Leukozyten) exprimiert, während Isoform B und Isoform C bevorzugt in naiven T-Zellen (Milz) exprimiert werden. Isoform B wird nach erster Antigenexposition in naiven T-Zellen exprimiert, Isoform A nach zweiter Antigenexposition in Effektor-T-Zellen. |