NTRK2 Maus-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
monoklonaler Maus-Antikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
NTRK2
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | NTRK2 Maus-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | monoklonaler Maus-Antikörper |
| Wirt | Maus |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | Mouse IgG1 |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Gereinigter Antikörper in PBS mit 0,05% Natriumazid. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | NTRK2 |
| alternative Namen | BDNF/NT-3 growth factors receptor, GP145-TrkB, Trk-B, Neurotrophic tyrosine kinase receptor type 2, TrkB tyrosine kinase, Tropomyosin-related kinase B, NTRK2, TRKB |
| Gene ID | 4915 |
| SwissProt ID | Q16620 |
| Immunogen | Dieser NTRK2-Antikörper wird aus einer Maus gewonnen, die mit einem rekombinanten Protein immunisiert wurde. |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,FC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:500,FC 1:25-1:50 |
| Molekulargewicht | 92.0kDa |
Forschungsgebiet
| PI3K-Akt signaling pathway,MAPK signaling pathway,Hippo signaling pathway |
Hintergrund
| Die Rezeptor-Tyrosinkinase ist an der Entwicklung und Reifung des zentralen und peripheren Nervensystems beteiligt, indem sie das Überleben, die Proliferation, die Migration, die Differenzierung sowie die Synapsenbildung und -plastizität von Neuronen reguliert. Sie bindet an BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor) und NTF4 (Neurotrophin-4) und kann alternativ auch NTF3 (Neurotrophin-3) binden, welches den Rezeptor weniger effizient aktiviert, aber über NTRK2 das Überleben von Neuronen reguliert. Nach Ligandenbindung kommt es zur Homodimerisierung, Autophosphorylierung und Aktivierung. Die Rezeptor-Tyrosinkinase rekrutiert, phosphoryliert und/oder aktiviert verschiedene nachgeschaltete Effektoren, darunter SHC1, FRS2, SH2B1, SH2B2 und PLCG1, die unterschiedliche, sich teilweise überschneidende Signalwege regulieren. Über SHC1, FRS2, SH2B1 und SH2B2 aktiviert sie die GRB2-Ras-MAPK-Kaskade, die beispielsweise die neuronale Differenzierung einschließlich des Neuritenwachstums reguliert. Über dieselben Effektoren steuert PLCG1 die Ras-PI3-Kinase-AKT1-Signalkaskade, die hauptsächlich Wachstum und Überleben reguliert. Über PLCG1 und die nachgeschalteten, durch Proteinkinase C regulierten Signalwege steuert PLCG1 die synaptische Plastizität. Dadurch spielt es eine Rolle beim Lernen und im Gedächtnis, indem es sowohl die kurzfristige synaptische Funktion als auch die Langzeitpotenzierung reguliert. PLCG1 führt außerdem zur Aktivierung von NF-κB und zur Transkription von Genen, die am Zellüberleben beteiligt sind. Somit kann es Anoikis, die durch den Verlust von Zell-Matrix-Interaktionen verursachte Apoptose, unterdrücken. Möglicherweise spielt PLCG1 auch eine Rolle bei der Neutrophin-abhängigen Kalziumsignalübertragung in Gliazellen und vermittelt die Kommunikation zwischen Neuronen und Gliazellen. |