Nectin 1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
PVRL1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Nectin 1 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | PVRL1 |
| alternative Namen | PVRL1; HVEC; PRR1; Poliovirus receptor-related protein 1; Herpes virus entry mediator C; Herpesvirus entry mediator C; HveC; Herpesvirus Ig-like receptor; HIgR; Nectin-1; CD111 |
| Gene ID | 5818 |
| SwissProt ID | Q15223 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das aus der internen Region des humanen PVRL1-Gens stammt. Aminosäurebereich: 81–130 |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 57kDa |
Forschungsgebiet
| Cell adhesion molecules (CAMs);Adherens_Junction; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Adhäsionsprotein, das an der Organisation von Adhäsions- und Tight Junctions in Epithel- und Endothelzellen beteiligt ist. Es handelt sich um ein calcium(2+)-unabhängiges Zell-Zell-Adhäsionsmolekül aus der Immunglobulin-Superfamilie mit drei extrazellulären, immunglobulinähnlichen Schleifen, einer einzelnen Transmembrandomäne (in einigen Isoformen) und einer zytoplasmatischen Region. Das Protein fungiert als Rezeptor für Glykoprotein D (gD) der Herpes-simplex-Viren 1 und 2 (HSV-1, HSV-2) sowie des Pseudorabiesvirus (PRV) und vermittelt den Viruseintritt in Epithel- und Nervenzellen. Mutationen in diesem Gen verursachen das Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Syndrom (CLPED1) sowie nicht-syndromale Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (LKGS). Alternatives Spleißen führt zu mehreren Transkriptvarianten, die für Proteine mit unterschiedlichen C-Termini kodieren. [bereitgestellt von RefSeq, Okt. 2009], Erkrankung: Defekte im PVRL1-Gen sind die Ursache der ektodermalen Dysplasie vom Margarita-Island-Typ (EDMI) [MIM:225060], auch bekannt als Zlotogora-Ogur-Syndrom, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten-Syndrom mit ektodermaler Dysplasie (CLPED1) oder ektodermale Dysplasie 4. Ektodermale Dysplasie bezeichnet eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die auf einer Fehlentwicklung von zwei oder mehr ektodermalen Strukturen beruhen. EDMI ist ein autosomal-rezessives Syndrom, das durch das Auftreten einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, ektodermaler Dysplasie (spärliches, kurzes und trockenes Kopfhaar, spärliche Augenbrauen und Wimpern) und partieller Syndaktylie der Finger und/oder Zehen gekennzeichnet ist. Zwei Drittel der Patienten weisen keine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte auf, zeigen aber Zahn- und Nagelanomalien. Erkrankung: Defekte im PVRL1-Gen sind die Ursache für nicht-syndromale orofaziale Spalten Typ 7 (OFC7) [MIM:225060]. Nicht-syndromale orofaziale Spalten sind häufige Geburtsfehler, die aus Lippenspalten mit oder ohne Gaumenspalte bestehen. In zwei Dritteln der Fälle ist die Lippenspalte mit einer Gaumenspalte assoziiert. Eine Lippenspalte kann ein- oder beidseitig auftreten und in ihrem Schweregrad von einer einfachen Einkerbung in der Oberlippe bis zu einer vollständigen Öffnung in der Lippe reichen, die sich bis zum Nasenboden erstreckt und das obere Zahnfleisch miteinbezieht. Funktion: Fördert Zell-Zell-Kontakte durch die Bildung homophiler oder heterophiler Trans-Dimere. Heterophile Interaktionen wurden zwischen PVRL1/Nectin-1 und PVRL3/Nectin-3 sowie zwischen PVRL1/Nectin-1 und PVRL4/Nectin-4 nachgewiesen. Ähnlichkeit: Gehört zur Nectin-Familie. Ähnlichkeit: Enthält eine Ig-ähnliche V-Domäne (Immunglobulin-ähnlich). Ähnlichkeit: Enthält zwei Ig-ähnliche C2-Domänen (Immunglobulin-ähnlich). Untereinheit: Kann Trans-Heterodimere mit PVRL3/Nectin-3 und PVRL4/Nectin-4 bilden. Interagiert (über den C-Terminus) mit Afadin (über die PDZ-Domäne); diese Interaktion rekrutiert PVRL1 zu Cadherin-basierten Adhäsionsverbindungen. Interagiert mit Integrin αV/β3. Interagiert mit Herpes-simplex-Virus 1 und 2 sowie mit dem Glykoprotein gD des Pseudorabiesvirus und fungiert als Rezeptor für diese Viren. |