Polyklonaler Neuregulin-3-Kaninchen-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
NRG3
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Polyklonaler Neuregulin-3-Kaninchen-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | NRG3 |
| alternative Namen | NRG3; Pro-neuregulin-3, membrane-bound isoform; Pro-NRG3 |
| Gene ID | 10718 |
| SwissProt ID | P56975 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das aus der internen Region des humanen NRG3-Gens stammt. Aminosäurebereich: 311–360 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 80kDa |
Forschungsgebiet
| ErbB_HER; |
Hintergrund
| Dieses Gen gehört zur Neuregulin-Genfamilie. Diese Genfamilie kodiert Liganden für die Transmembran-Tyrosinkinase-Rezeptoren ERBB3 und ERBB4 – Mitglieder der Familie der epidermalen Wachstumsfaktorrezeptoren. Die Ligandenbindung aktiviert intrazelluläre Signalwege und induziert zelluläre Reaktionen wie Proliferation, Migration, Differenzierung und Überleben oder Apoptose. Dieses Gen kodiert Neuregulin 3 (NRG3). NRG3 aktiviert nachweislich die Tyrosinphosphorylierung seines spezifischen Rezeptors ERBB4 und beeinflusst vermutlich die Proliferation, Migration und Differenzierung von Neuroblasten durch Signalgebung über ERBB4. NRG3 fördert zudem die Differenzierung des Brustdrüsengewebes während der Embryogenese. Kopplungsanalysen deuten darauf hin, dass dieses Gen ein Suszeptibilitätslocus für Schizophrenie und schizoaffektive Störungen ist. Alternatives Spleißen führt zu mehreren Transkriptvarianten, die für unterschiedliche Isoformen kodieren. Zusätzliches Entwicklungsstadium: Isoform 3 wird im fetalen Gehirn, nicht aber in anderen fetalen Geweben exprimiert. Domäne: Die Bindung des ERBB-Rezeptors wird ausschließlich durch die EGF-ähnliche Domäne vermittelt. Domäne: Die zytoplasmatische Domäne könnte an der Regulation des Transports und der proteolytischen Prozessierung beteiligt sein. Die Regulation der proteolytischen Prozessierung beinhaltet die initiale intrazelluläre Domänendimerisierung. Funktion: Direkter Ligand für den Tyrosinkinase-Rezeptor ERBB4. Die Bindung führt zu einer Liganden-stimulierten Tyrosinphosphorylierung und Aktivierung des Rezeptors. Bindet nicht an den EGF-Rezeptor, ERBB2 oder ERBB3. Könnte ein Überlebensfaktor für Oligodendrozyten sein. PTM: Der proteolytischen Spaltung geht eine umfangreiche Glykosylierung voraus (aufgrund von Ähnlichkeit). Isoform 3 ist glykosyliert. PTM: Proteolytische Spaltung nahe der Plasmamembran auf der Außenseite führt zur Freisetzung der löslichen Wachstumsfaktorform. Ähnlichkeit: Gehört zur Neuregulin-Familie. Ähnlichkeit: Enthält eine EGF-ähnliche Domäne. Subzelluläre Lokalisation: Scheint nicht aktiv zu sein. Subzelluläre Lokalisation: Isoform 3 wird auch proteolytisch als lösliche Form freigesetzt. Gewebespezifität: Stark exprimiert in den meisten Hirnregionen mit Ausnahme des Corpus callosum. In Hoden in geringerer Konzentration exprimiert. Nicht nachweisbar in Herz, Plazenta, Lunge, Leber, Skelettmuskulatur, Niere, Pankreas, Milz, Thymus, Prostata, Eierstock, Dünndarm, Dickdarm und peripheren Blutleukozyten. |