PAK3 (1O10) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
PAK3
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | PAK3 (1O10) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | PAK3 |
| alternative Namen | Beta PAK; bPAK; CDKN1A; hPAK3; MRX30; MRX47; OPHN3; PAK3beta; Pak65alpha; Pak65beta; Stk4; |
| Gene ID | 5063 |
| SwissProt ID | O75914 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen PAK3 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:2000-1:20000,IHC 1:100-1:200 |
| Molekulargewicht | 62kDa |
Forschungsgebiet
| Neuroscience |
Hintergrund
| PAK-Proteine sind wichtige Effektoren, die Rho-GTPasen mit der Reorganisation des Zytoskeletts und der nukleären Signalübertragung verknüpfen. Sie dienen als Zielproteine für die kleinen GTP-bindenden Proteine Cdc42 und RAC und sind an einer Vielzahl biologischer Prozesse beteiligt. PAK3 bildet einen aktivierten Komplex mit GTP-gebundenen RAS-ähnlichen Proteinen (P21), CDC2 und RAC1, der anschließend verschiedene Zielproteine katalysiert. Die Serin/Threonin-Proteinkinase spielt eine Rolle in verschiedenen Signalwegen, darunter die Regulation des Zytoskeletts, die Zellmigration und die Zellzyklusregulation. Sie ist an der Morphogenese von Dendritenstacheln sowie an der Synapsenbildung und -plastizität beteiligt. PAK3 fungiert als nachgeschalteter Effektor der kleinen GTPasen CDC42 und RAC1. Die Aktivierung durch die Bindung von aktivem CDC42 und RAC1 führt zu einer Konformationsänderung und einer anschließenden Autophosphorylierung an mehreren Serin- und/oder Threoninresten. Phosphoryliert MAPK4 und MAPK6 und aktiviert das nachgeschaltete Zielprotein MAPKAPK5, einen Regulator der F-Aktin-Polymerisation und Zellmigration. Zusätzlich phosphoryliert es TNNI3/Troponin I, um die Kalziumsensitivität und die Relaxationskinetik dünner Myofilamente zu modulieren. Es könnte auch an der frühen neuronalen Entwicklung beteiligt sein. In Hippocampusneuronen ist es für die Bildung dendritischer Dornen und exzitatorischer Synapsen notwendig; diese Funktion ist von der Kinaseaktivität abhängig und könnte durch die Regulation der Aktomyosin-Kontraktilität über die Phosphorylierung der regulatorischen leichten Kette (MLC) von Myosin II vermittelt werden (ähnlich wie bei anderen Proteinen). |