PRMT6 (3R13) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
PRMT6
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | PRMT6 (3R13) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | PRMT6 |
| alternative Namen | HRMT1L6; PRMT 6; |
| Gene ID | 55170 |
| SwissProt ID | Q96LA8 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen PRMT6 |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000 |
| Molekulargewicht | 42kDa |
Forschungsgebiet
| Epigenetics and Nuclear Signaling |
Hintergrund
| Arginin-Methyltransferase, die sowohl ω-N-Monomethylarginin (MMA) als auch asymmetrisches Dimethylarginin (aDMA) katalysieren kann, wobei die Bildung von aDMA stark bevorzugt wird. Sie methyliert bevorzugt Argininreste in einer Glycin- und Arginin-reichen Domäne und zeigt eine Präferenz für monomethylierte Substrate. (PubMed:17898714, PubMed:18077460, PubMed:18079182, PubMed:19405910, PubMed:30420520) Methyliert bevorzugt Argininreste in einer Glycin- und Arginin-reichen Domäne und zeigt eine Präferenz für monomethylierte Substrate (PubMed:17898714, PubMed:18077460, PubMed:18079182, PubMed:19405910). Vermittelt spezifisch die asymmetrische Dimethylierung von Histon H3 „Arg-2“ zu H3R2me2a (PubMed:17898714, PubMed:18079182, PubMed:18077460). H3R2me2a stellt eine spezifische Markierung für die epigenetische Transkriptionsrepression dar und schließt die Methylierung von Histon H3 „Lys-4“ (H3K4me2 und H3K4me3) gegenseitig aus (PubMed:17898714, PubMed:18077460). Wirkt als Transkriptionsrepressor verschiedener Gene wie HOXA2, THBS1 und TP53 (PubMed:19509293). Die Repression von TP53 hemmt die zelluläre Seneszenz (durch Ähnlichkeit). Methyliert außerdem Histon H2A und H4 an Arginin-3 (H2AR3me bzw. H4R3me). Wirkt als Regulator der DNA-Basenexzision während der DNA-Reparatur, indem es die Methylierung der DNA-Polymerase β (POLB) vermittelt und dadurch deren Polymeraseaktivität durch Steigerung der DNA-Bindung und Prozessivität stimuliert (PubMed:16600869). Methyliert HMGA1 (PubMed:16157300, PubMed:16159886). Reguliert alternative Spleißvorgänge. Wirkt als transkriptioneller Koaktivator mehrerer Steroidhormonrezeptoren, darunter ESR1, ESR2, PGR und NR3C1. Fördert die durch Fasten induzierte transkriptionelle Aktivierung des glukoneogenen Programms durch Methylierung des Transkriptionskoaktivators CRTC2 (durch Ähnlichkeit). Könnte im Falle einer Infektion eine Rolle in der angeborenen Immunität gegen HIV-1 spielen, indem es verschiedene HIV-1-Proteine wie Tat, Rev und das Nukleokapsidprotein p7 (NC) methyliert und deren Funktion beeinträchtigt (PubMed:17267505). Methyliert GPS2 und schützt es so vor Ubiquitinierung und Abbau (durch Ähnlichkeit). Methyliert SIRT7, hemmt dadurch die Histon-Deacetylase-Aktivität von SIRT7 und fördert die Mitochondrienbiogenese (PubMed:30420520). |