Phospho-EPHA4 (Tyr596) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
EPHA4
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Phospho-EPHA4 (Tyr596) Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Natriumazid, pH 7,3. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | EPHA4 |
| alternative Namen | HEK8; SEK; TYRO1; Ephrin type-A receptor 4 |
| Gene ID | 2043 |
| SwissProt ID | P54764 |
| Immunogen | Ein synthetisches phosphoryliertes Peptid, das den Resten des Zielproteins entspricht |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:1000 |
| Molekulargewicht | Calculated MW: 110 kDa; Observed MW: 110 kDa |
Forschungsgebiet
| Signal Transduction |
Hintergrund
| Die Rezeptor-Tyrosinkinase bindet membrangebundene Liganden der Ephrin-Familie auf benachbarten Zellen und vermittelt so eine kontaktabhängige, bidirektionale Signalübertragung in diese. Der Signalweg nach dem Rezeptor wird als Vorwärtssignal, der nach dem Ephrin-Liganden als Rückwärtssignal bezeichnet. Die Tyrosinkinase ist hochgradig promiskuitiv und besitzt die einzigartige Eigenschaft unter den Eph-Rezeptoren, sowohl an GPI-verankerte Ephrin-A- als auch an transmembranäre Ephrin-B-Liganden wie EFNA1 und EFNB3 zu binden und physiologisch durch diese aktiviert zu werden. Nach Aktivierung durch Ephrin-Liganden moduliert sie die Zellmorphologie und die Integrin-abhängige Zelladhäsion durch Regulation der Aktivität der GTPasen Rac, Rap und Rho. Sie spielt eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Nervensystems, indem sie verschiedene Schritte der axonalen Führung, einschließlich der Ausbildung kortikospinaler Projektionen, steuert. Kann auch die Trennung von motorischen und sensorischen Axonen während der Entwicklung neuromuskulärer Schaltkreise steuern. Neben seiner Rolle in der axonalen Führung spielt es auch eine Rolle in der synaptischen Plastizität. Aktiviert durch EFNA1, phosphoryliert es CDK5 an Tyr-15, welches wiederum NGEF phosphoryliert und so RHOA und die Morphogenese dendritischer Dornen reguliert. Im Nervensystem spielt es zudem eine Rolle bei der Reparatur nach Verletzungen, indem es die axonale Regeneration verhindert, und bei der Angiogenese, indem es an der Gefäßbildung im zentralen Nervensystem beteiligt ist. Darüber hinaus ermöglicht seine Promiskuität die Teilnahme an einer Vielzahl von Zell-Zell-Signalwegen, die beispielsweise die Entwicklung des Thymusepithels regulieren. Während der Entwicklung des Corti-Organs reguliert es die Trennung der Pfeilerzellen durch die Bildung eines ternären Komplexes mit ADAM10 und CADH1, der die Spaltung von CADH1 durch ADAM10 und die Auflösung von Adhäsionsverbindungen (durch Ähnlichkeit) erleichtert. |