Phospho-STAT1 (Y701) (3W10) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
STAT1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Phospho-STAT1 (Y701) (3W10) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | STAT1 |
| alternative Namen | CANDF7; ISGF 3; Signal transducer and activator of transcription 1; Stat1; STAT91; Transcription factor ISGF-3 components p91/p84; |
| Gene ID | 6772 |
| SwissProt ID | P42224 |
| Immunogen | Ein synthetisches Phosphopeptid, das den Resten um Tyr701 des menschlichen STAT1 entspricht |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000 |
| Molekulargewicht | 87kDa |
Forschungsgebiet
| Signal Transduction |
Hintergrund
| Der Transkriptionsfaktor Stat1 wird durch eine Vielzahl von Liganden aktiviert und ist essenziell für die Reaktion auf IFN-α und IFN-γ. Das Stat1-Protein existiert als Isoform-Paar: Stat1α (91 kDa) und die Spleißvariante Stat1β (84 kDa). In den meisten Zellen werden beide Isoformen durch IFN-α aktiviert, jedoch nur Stat1α durch IFN-γ. Eine inadäquate Aktivierung von Stat1 tritt in vielen Tumoren auf. Stat1 ist ein Signaltransduktor und Transkriptionsaktivator, der zelluläre Reaktionen auf Interferone (IFN), das Zytokin KITLG/SCF und andere Zytokine sowie Wachstumsfaktoren vermittelt. Nach der Bindung von Typ-I-IFN (IFN-α und IFN-β) an Zelloberflächenrezeptoren führt die Signalübertragung über Proteinkinasen zur Aktivierung der JAK-Kinasen (TYK2 und JAK1) und zur Tyrosinphosphorylierung von STAT1 und STAT2. Die phosphorylierten STATs dimerisieren und assoziieren mit ISGF3G/IRF-9 zu einem Komplex, dem sogenannten ISGF3-Transkriptionsfaktor, der in den Zellkern wandert (PubMed:28753426). ISGF3 bindet an das IFN-stimulierte Responselement (ISRE) und aktiviert die Transkription von IFN-stimulierten Genen (ISG), wodurch die Zelle in einen antiviralen Zustand versetzt wird. Als Reaktion auf Typ-II-IFN (IFN-γ) wird STAT1 an Tyrosin- und Serinresten phosphoryliert (PubMed:26479788). Anschließend bildet es ein Homodimer, den IFN-γ-aktivierten Faktor (GAF), wandert in den Zellkern und bindet an die IFN-γ-aktivierte Sequenz (GAS), um die Expression der Zielgene zu steuern und so einen antiviralen Zustand der Zelle zu induzieren. Die Aktivierung erfolgt durch KITLG/SCF- und KIT-Signalwege. Kann zelluläre Reaktionen auf aktivierte FGFR1, FGFR2, FGFR3 und FGFR4 vermitteln. |