Phospho-ULK1 (S556) (5G1) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus
Genname
ULK1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Phospho-ULK1 (S556) (5G1) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Phosphoryliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | ULK1 |
| alternative Namen | ATG1; ATG1A; hATG1; ULK1; UNC51; |
| Gene ID | 8408 |
| SwissProt ID | O75385 |
| Immunogen | Ein synthetisches Phosphopeptid, das den Resten um Ser556 des humanen ULK1 entspricht. |
Anwendung
| Anwendung | WB |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:2000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 113kDa |
Forschungsgebiet
| Signal Transduction; Protein Phosphorylation; Ser / Thr Kinases; Neuroscience; Neurology process; Neurogenesis; Cardiovascular; Heart; Autophagy; Metabolism; Pathways and Processes; Mitochondrial Metabolism; Mitophagy fission and fusion |
Hintergrund
| Serin/Threonin-Proteinkinase, die an der Autophagie als Reaktion auf Hunger beteiligt ist. Sie wirkt vorgelagert zur Phosphatidylinositol-3-Kinase PIK3C3 und reguliert die Bildung von Autophagophoren, den Vorstufen von Autophagosomen. (PubMed:18936157, PubMed:21460634, PubMed:21795849, PubMed:23524951, PubMed:25040165, PubMed:31123703) Wirkt vorgelagert zur Phosphatidylinositol-3-Kinase PIK3C3 und reguliert die Bildung von Autophagophoren, den Vorstufen von Autophagosomen (PubMed:18936157, PubMed:21460634, PubMed:21795849, PubMed:25040165). Es ist Teil regulatorischer Rückkopplungsschleifen der Autophagie: Es wirkt sowohl als nachgeschalteter Effektor als auch als negativer Regulator des mTORC1-Komplexes (mammalian target of rapamycin complex 1) durch Interaktion mit RPTOR (PubMed:21795849). Es wird durch Phosphorylierung durch AMPK aktiviert und fungiert zudem als Regulator von AMPK, indem es die Phosphorylierung der AMPK-Untereinheiten PRKAA1, PRKAB2 und PRKAG1 vermittelt und dadurch die AMPK-Aktivität negativ reguliert (PubMed:21460634). Kann ATG13/KIAA0652 und RPTOR phosphorylieren; hierzu sind jedoch weitere Belege erforderlich (PubMed:18936157). Spielt eine Rolle in der frühen neuronalen Differenzierung und ist für die Axonbildung von Körnerzellen notwendig (PubMed:11146101). Kann auch SESN2 und SQSTM1 phosphorylieren und dadurch die Autophagie regulieren (PubMed:25040165). Phosphoryliert FLCN und fördert so die Autophagie (PubMed:25126726). Phosphoryliert AMBRA1 als Reaktion auf die Induktion von Autophagie, wodurch AMBRA1 von seiner Bindungsstelle am Zytoskelett freigesetzt wird und die Bildung von Autophagosomen induziert wird (PubMed:20921139). |