RANKL Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
TNFSF11
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | RANKL Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | TNFSF11 |
| alternative Namen | TNFSF11; OPGL; RANKL; TRANCE; Tumor necrosis factor ligand superfamily member 11; Osteoclast differentiation factor; ODF; Osteoprotegerin ligand; OPGLReceptor activator of nuclear factor kappa-B ligand; RANKL; TNF-related activation-induced cytokine; TRANCE; CD254 |
| Gene ID | 8600 |
| SwissProt ID | O14788 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid hergestellt, das vom C-terminalen Bereich des humanen TNFSF11 abgeleitet ist. Aminosäurebereich: 268–317 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:100-1:300,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 35kDa |
Forschungsgebiet
| Cytokine-cytokine receptor interaction; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Mitglied der Tumornekrosefaktor(TNF)-Zytokinfamilie, das als Ligand für Osteoprotegerin fungiert und eine Schlüsselrolle bei der Differenzierung und Aktivierung von Osteoklasten spielt. Dieses Protein ist ein Überlebensfaktor dendritischer Zellen und an der Regulation der T-Zell-abhängigen Immunantwort beteiligt. Die Aktivierung von T-Zellen induziert die Expression dieses Gens und führt zu einer verstärkten Osteoklastogenese und Knochenverlust. Es wurde gezeigt, dass dieses Protein die antiapoptotische Kinase AKT/PKB über einen Signalwegkomplex aktiviert, der die SRC-Kinase und den Tumornekrosefaktor-Rezeptor-assoziierten Faktor (TRAF) 6 umfasst. Dies deutet darauf hin, dass dieses Protein eine Rolle bei der Regulation der Zellapoptose spielen könnte. Die gezielte Deaktivierung des entsprechenden Gens in Mäusen führte zu schwerer Osteopetrose und einem Mangel an Osteoklasten. Die defizienten Mäuse zeigten Defekte in der frühen Differenzierung von T- und B-Zellen. Defekte im TNFSF11-Gen sind die Ursache der autosomal-rezessiven Osteopetrose Typ 2 (OPTB2) [MIM:259710], auch bekannt als osteoklastenarme Osteopetrose. Osteopetrose ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch abnorm dichte Knochen aufgrund einer gestörten Resorption unreifen Knochens gekennzeichnet ist. Die Erkrankung tritt in zwei Formen auf: einer schweren autosomal-rezessiven Form, die im Mutterleib, im Säuglings- oder Kindesalter auftritt, und einer gutartigen autosomal-dominanten Form, die in der Adoleszenz oder im Erwachsenenalter auftritt. Autosomal-rezessive Osteopetrose ist üblicherweise mit einer normalen oder erhöhten Anzahl nicht-funktionaler Osteoklasten assoziiert. OPTB2 ist durch einen Mangel an Osteoklasten gekennzeichnet, was auf einen molekularen Defekt in der Osteoklastenentwicklung hindeutet. Funktion: Zytokin, das an TNFRSF11B/OPG und an TNFRSF11A/RANK bindet. Osteoklasten-Differenzierungs- und Aktivierungsfaktor. Verstärkt die Fähigkeit dendritischer Zellen, die Proliferation naiver T-Zellen zu stimulieren. Könnte ein wichtiger Regulator der Interaktionen zwischen T-Zellen und dendritischen Zellen sein und eine Rolle bei der Regulation der T-Zell-abhängigen Immunantwort spielen. Könnte auch eine wichtige Rolle bei der verstärkten Knochenresorption bei humoraler Hyperkalzämie im Rahmen von Malignomen spielen. Induktion: Hochreguliert durch T-Zell-Rezeptor-Stimulation. PTM: Die lösliche Form der Isoform 1 entsteht durch proteolytische Prozessierung aus der Membranform (ähnlich wie bei anderen Proteinen). Die Spaltung könnte durch ADAM17 katalysiert werden. Ähnlichkeit: Gehört zur Tumornekrosefaktor-Familie. Untereinheit: Homotrimer. Gewebespezifität: Am höchsten in den peripheren Lymphknoten, schwach in Milz, peripheren Blutleukozyten, Knochenmark, Herz, Plazenta, Skelettmuskulatur, Magen und Schilddrüse. |