RON (15C9) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
MST1R
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | RON (15C9) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | MST1R |
| alternative Namen | c met related tyrosine kinase; CD136 antigen; Macrophage stimulating 1 receptor; MSP receptor; p185 RON; PTK 8 Stem cell derived tyrosine kinase; MST1R variant RON30; MST1R variant RON62; |
| Gene ID | 4486 |
| SwissProt ID | Q04912 |
| Immunogen | Rekombinantes Protein des humanen RON |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,IF-P |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:200-1:500,IF-P 1:200-1:500 |
| Molekulargewicht | 152kDa |
Forschungsgebiet
| Cell Biology |
Hintergrund
| Ron wird zunächst in den Zellen als einkettiges Pro-Ron-Vorläuferprotein synthetisiert, das in die beiden aktiven Ketten gespalten wird. Die RON-Signalübertragung aktiviert die Wundheilung, indem sie die Migration, Proliferation und das Überleben von Epithelzellen an der Wundstelle fördert. Sie spielt auch eine Rolle in der angeborenen Immunantwort, indem sie die Migration und Phagozytoseaktivität von Makrophagen reguliert. Ron ist eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die Signale aus der extrazellulären Matrix in das Zytoplasma überträgt, indem sie an den MST1-Liganden bindet. Sie reguliert zahlreiche physiologische Prozesse, darunter Zellüberleben, Migration und Differenzierung. Die Ligandenbindung an der Zelloberfläche induziert die Autophosphorylierung von Ron an seiner intrazellulären Domäne, wodurch Andockstellen für nachgeschaltete Signalmoleküle entstehen. Nach der Aktivierung durch den Liganden interagiert Ron mit der PI3-Kinase-Untereinheit PIK3R1, PLCG1 oder dem Adapterprotein GAB1. Die Rekrutierung dieser nachgeschalteten Effektoren durch RON führt zur Aktivierung verschiedener Signalwege, darunter RAS-ERK, PI3-Kinase-AKT und PLCγ-PKC. Die RON-Signalgebung aktiviert die Wundheilung, indem sie die Migration, Proliferation und das Überleben von Epithelzellen im Wundbereich fördert. Sie spielt auch eine Rolle in der angeborenen Immunantwort, indem sie die Migration und Phagozytoseaktivität von Makrophagen reguliert. Alternativ kann RON auch Signale wie Zellmigration und -proliferation als Reaktion auf andere Wachstumsfaktoren als den MST1-Liganden fördern. |