Ran Kaninchen polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
RAN
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Ran Kaninchen polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | RAN |
| alternative Namen | RAN; ARA24; OK/SW-cl.81; GTP-binding nuclear protein Ran; Androgen receptor-associated protein 24; GTPase Ran; Ras-like protein TC4; Ras-related nuclear protein |
| Gene ID | 5901 |
| SwissProt ID | P62826 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid aus humanem RAN hergestellt. Aminosäurebereich: 167–216 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 25kDa |
Forschungsgebiet
| Cell Biology |
Hintergrund
| RAN (Ras-verwandtes Kernprotein) ist ein kleines GTP-bindendes Protein aus der RAS-Superfamilie, das für die Translokation von RNA und Proteinen durch den Kernporenkomplex essenziell ist. Das RAN-Protein ist außerdem an der Kontrolle der DNA-Synthese und des Zellzyklus beteiligt. Die nukleäre Lokalisation von RAN erfordert die Anwesenheit des Regulators der Chromosomenkondensation 1 (RCC1). Mutationen in RAN stören die DNA-Synthese. Aufgrund seiner vielfältigen Funktionen interagiert RAN wahrscheinlich mit mehreren anderen Proteinen. RAN reguliert die Bildung und Organisation des Mikrotubuli-Netzwerks unabhängig von seiner Rolle im Austausch von Makromolekülen zwischen Zellkern und Zytosol. RAN könnte ein wichtiges Signalmolekül sein, das die Mikrotubuli-Polymerisation während der Mitose reguliert. RCC1 erzeugt eine hohe lokale Konzentration von RAN-GTP um das Chromatin, was wiederum die lokale Nukleation von Mikrotubuli induziert. RAN ist ein Androgen-Refunktional: Es verstärkt die AR-vermittelte Transaktivierung. Die Transaktivierung nimmt mit zunehmender Poly-Gln-Länge im AR ab. Funktion: GTP-bindendes Protein, das am nukleozytoplasmatischen Transport beteiligt ist. Erforderlich für den Import von Proteinen in den Zellkern und den RNA-Export. Beteiligt an der Chromatin-Kondensation und der Zellzykluskontrolle. PTM: Der N-Terminus ist blockiert. Ähnlichkeit: Gehört zur kleinen GTPase-Superfamilie (Ran-Familie). Subzelluläre Lokalisation: Verteilt sich während der Mitose im gesamten Zytoplasma. Identifiziert mittels Massenspektrometrie in Melanosomenfraktionen von Stadium I bis Stadium IV. Untereinheit: Monomer. Bildet außerdem einen Komplex mit CHC1 und interagiert mit der N-terminalen Poly-Gln-Region des AR. Die Interaktion mit dem AR korreliert invers mit der Poly-Gln-Länge. Bestandteil eines Komplexes aus RANBP9, Ran, DYRK1B und COPS5. Findet sich in einem nukleären Exportkomplex mit RANBP3 und XPO1. Bestandteil eines nukleären Exportrezeptorkomplexes aus KPNB1, Ran, SNUPN und XPO1. Liegt in einem trimeren Exportkomplex mit SNUPN, Ran und XPO1 vor. Interagiert mit RANBP10. Bei HIV-1-Infektion findet es sich in einem Komplex mit HIV-1 Rev, RNAs mit einem Rev-Antwortelement (RRE) und XPO1. Liegt in einem Komplex mit HTLV-1 Rex, RANBP3 und XPO1 vor. Gewebespezifität: Wird in verschiedenen Geweben exprimiert. |