Raptor (10I12) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
RPTOR
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Raptor (10I12) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | RPTOR |
| alternative Namen | RPTOR; KOG1; KIAA1303; RAPTOR; Mip1; |
| Gene ID | 57521 |
| SwissProt ID | Q8N122 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des menschlichen Raptor |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,IF-P |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:50-1:100,IF-P 1:50-1:100 |
| Molekulargewicht | 149kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Das regulatorische mTOR-assoziierte Protein Raptor wurde als mTOR-Bindungspartner identifiziert, der die mTOR-Signalübertragung an nachgeschaltete Zielproteine vermittelt. Raptor bindet über seine TOR-Signalmotive (TOS) an mTOR-Substrate, darunter 4E-BP1 und die p70 S6-Kinase, und ist für die mTOR-vermittelte Phosphorylierung dieser Substrate erforderlich. Die Bindung des FKBP12-Rapamycin-Komplexes an mTOR hemmt die mTOR-Raptor-Interaktion, was einen Mechanismus für die spezifische Hemmung der mTOR-Signalübertragung durch Rapamycin nahelegt. Diese mTOR-Raptor-Interaktion und ihre Regulation durch Nährstoffe und/oder Rapamycin sind abhängig von dem Protein GβL. GβL ist an der Kontrolle der Aktivität des mTORC1-Komplexes (mammalian target of rapamycin complex 1) beteiligt, der Zellwachstum und -überleben sowie Autophagie als Reaktion auf Nährstoff- und Hormonsignale reguliert; es fungiert als Gerüstprotein für die Rekrutierung von mTORC1-Substraten. mTORC1 wird durch Wachstumsfaktoren oder Aminosäuren aktiviert. Die durch Wachstumsfaktoren stimulierte mTORC1-Aktivierung beinhaltet eine AKT1-vermittelte Phosphorylierung von TSC1 und TSC2, was zur Aktivierung der RHEB-GTPase führt. Diese wiederum steigert die Proteinkinaseaktivität von mTORC1. Die Aminosäure-Signalisierung von mTORC1 erfordert dessen Verlagerung zu den Lysosomen durch den Ragulator-Komplex und die Rag-GTPasen. Aktiviertes mTORC1 steigert die Proteinsynthese durch Phosphorylierung wichtiger Regulatoren der mRNA-Translation und Ribosomensynthese. mTORC1 phosphoryliert EIF4EBP1 und hebt dessen hemmende Wirkung auf den Elongationsinitiationsfaktor 4E (eiF4E) auf. mTORC1 phosphoryliert und aktiviert S6K1 an Thr-389, welches die Proteinsynthese durch Phosphorylierung von PDCD4 und dessen anschließenden Abbau fördert. mTORC1 ist an der Ziliogenese beteiligt. Der mTORC1-Komplex ist an der exzitatorischen neuronalen Übertragung beteiligt und für das durch die psychoaktive Substanz Lysergsäurediethylamid (LSD) induzierte prosoziale Verhalten erforderlich (durch Ähnlichkeit). |