S100 (1E16) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
S100A1
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | S100 (1E16) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | S100A1 |
| alternative Namen | Bpb; NEF; Protein S100-A1; S100 beta; S100 calcium binding protein A1; S100A; S100B; 100beta; |
| Gene ID | 6271 |
| SwissProt ID | P23297 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen S100 alpha |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,IF-P |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:200,IF-P 1:100-1:200 |
| Molekulargewicht | 11kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Bindet Calcium schwach, Zink hingegen sehr stark. Jedes Monomer besitzt für beide Ionen unterschiedliche Bindungsstellen mit verschiedenen Affinitäten. Physiologische Kaliumionenkonzentrationen hemmen die Bindung beider zweiwertiger Kationen und beeinträchtigen insbesondere die Calcium-Bindungsstellen mit hoher Affinität. Dieses kleine Calcium-bindende Protein spielt eine wichtige Rolle in verschiedenen biologischen Prozessen wie der Ca²⁺-Homöostase, der Chondrozytenbiologie und der Kardiomyozytenregulation (PubMed:12804600). Als Reaktion auf einen Anstieg des intrazellulären Ca²⁺-Spiegels bindet es Calcium, was Konformationsänderungen auslöst (PubMed:23351007). Diese Veränderungen ermöglichen Interaktionen mit spezifischen Zielproteinen und modulieren deren Aktivität (PubMed:22399290). Reguliert ein Netzwerk in Kardiomyozyten, das den Ca²⁺-Zyklus des sarkoplasmatischen Retikulums und die Mitochondrienfunktion durch Interaktion mit den Ryanodinrezeptoren RYR1 und RYR2, der Ca²⁺-ATPase des sarkoplasmatischen Retikulums/ATP2A2 und der mitochondrialen F1-ATPase steuert (PubMed:12804600). Fördert die diastolische Ca²⁺-Dissoziation und die Myofilamentmechanik, um die Relaxation während der Diastole zu verbessern (PubMed:11717446). |