Siah-1/2 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
SIAH1/SIAH2
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Siah-1/2 Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | SIAH1/SIAH2 |
| alternative Namen | SIAH1; HUMSIAH; E3 ubiquitin-protein ligase SIAH1; Seven in absentia homolog 1; Siah-1; Siah-1a; SIAH2; E3 ubiquitin-protein ligase SIAH2; Seven in absentia homolog 2; Siah-2; hSiah2 |
| Gene ID | 6477/6478 |
| SwissProt ID | Q8IUQ4/O43255 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid, abgeleitet von humanem SIAH1, hergestellt. Aminosäurebereich: 181–230 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:200-1:1000,ELISA 1:5000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 34kDa |
Forschungsgebiet
| p53;Ubiquitin mediated proteolysis;WNT;WNT-T CELL |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert für ein Protein der SIAH-Familie (Seven in absentia homolog). Es handelt sich um eine E3-Ligase, die an der Ubiquitinierung und dem proteasomalen Abbau spezifischer Proteine beteiligt ist. Die Aktivität dieser Ubiquitin-Ligase wird mit der Entwicklung bestimmter Formen der Parkinson-Krankheit, der Regulation der zellulären Hypoxieantwort und der Apoptoseinduktion in Verbindung gebracht. Alternatives Spleißen führt zu mehreren zusätzlichen Transkriptvarianten, von denen einige für verschiedene Isoformen kodieren und andere noch nicht vollständig charakterisiert sind. [bereitgestellt von RefSeq, Juli 2008] Domäne: Die RING-Typ-Zinkfingerdomäne ist essenziell für die Ubiquitin-Ligase-Aktivität. Domäne: Die SBD-Domäne (Substratbindungsdomäne) vermittelt die Homodimerisierung und die Interaktion mit Substratproteinen. Sie ist mit der TRAF-Familie verwandt. Funktion: E3-Ubiquitin-Protein-Ligase, die die Ubiquitinierung und den anschließenden proteasomalen Abbau von Zielproteinen vermittelt. E3-Ubiquitin-Ligasen nehmen Ubiquitin von einem E2-Ubiquitin-konjugierenden Enzym in Form eines Thioesters auf und übertragen es direkt auf Zielsubstrate. Sie vermitteln die E3-Ubiquitin-Ligase-Aktivität entweder durch direkte Bindung an Substrate oder indem sie als essentielle RING-Domänen-Untereinheit größerer E3-Komplexe fungieren. Sie induzieren den Ubiquitin-vermittelten Abbau zahlreicher Substrate, darunter Proteine, die an der Transkriptionsregulation beteiligt sind (MYB, POU2AF1, PML und RBBP8), einen Zelloberflächenrezeptor (DCC), zytoplasmatische Signaltransduktionsmoleküle (TIEG1 und NUMB), ein antiapoptotisches Protein (BAG1), ein Mikrotubuli-Motorprotein (KIF22), ein Protein, das an der Funktion synaptischer Vesikel in Neuronen beteiligt ist (SYP), ein Strukturprotein (CTNNB1) und SNCAIP. Es ist an zahlreichen zellulären Prozessen wie Apoptose, Tumorsuppression, Zellzyklus, Axonführung, Transkriptionsregulation, Spermatogenese und TNF-α-Signalübertragung beteiligt. Es weist teilweise überlappende Funktionen mit SIAH2 auf. Induziert Apoptose in Kooperation mit PEG3. Induktion: Kann durch TP53/p53 induziert werden, was darauf hindeutet, dass es zur Modulation der TP53-Antwort erforderlich sein könnte. Die Relevanz dieser Aktivität in vivo ist jedoch unklar und möglicherweise nicht vorhanden. Signalweg: Proteinmodifikation; Proteinubiquitinierung. Ähnlichkeit: Gehört zur SINA-Familie (Seven in absentia). Ähnlichkeit: Enthält einen RING-Typ-Zinkfinger. Ähnlichkeit: Enthält einen SIAH-Typ-Zinkfinger. Subzelluläre Lokalisation: Überwiegend zytoplasmatisch, teilweise nukleär. Untereinheit: Homodimer. Interagiert mit den Glutamatrezeptoren GRM1 und GRM5 der Gruppe 1. Interagiert mit DAB1, was dessen Aktivität hemmen kann. Interagiert mit UBE2E2. Interagiert (aufgrund von Ähnlichkeit) mit PEG3. Bestandteil einiger großer E3-Komplexe, bestehend aus UBE2D1, SIAH1, CACYBP/SIP, SKP1, APC und TBL1X. Interagiert mit UBE2I. Interagiert mit α-Tubulin. Interagiert mit PEG10, was dessen Aktivität hemmen kann. Interagiert mit KHDRBS3. Gewebespezifität: Weit verbreitet, jedoch in geringer Menge exprimiert. Herunterreguliert in fortgeschrittenen hepatozellulären Karzinomen. |