TYRO3 (5G16) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
TYRO3
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | TYRO3 (5G16) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | TYRO3 |
| alternative Namen | Brt; BYK; DTK; Etk-2; Rek; RSE; SKY; Tif; tyro3; |
| Gene ID | 7301 |
| SwissProt ID | Q06418 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des menschlichen TYRO3 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,IP |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:1000-1:5000,IHC 1:200-1:500,IP 1:100-1:200 |
| Molekulargewicht | 97kDa |
Forschungsgebiet
Hintergrund
| Kann an Zelladhäsionsprozessen, insbesondere im zentralen Nervensystem, beteiligt sein. Bei einer Filovirusinfektion scheint es als Zelleintrittsfaktor zu fungieren. Es handelt sich um eine Rezeptor-Tyrosinkinase, die Signale aus der extrazellulären Matrix in das Zytoplasma überträgt, indem sie an verschiedene Liganden, darunter TULP1 oder GAS6, bindet. Es reguliert zahlreiche physiologische Prozesse wie Zellüberleben, Migration und Differenzierung. Die Ligandenbindung an der Zelloberfläche induziert die Dimerisierung und Autophosphorylierung von TYRO3 an seiner intrazellulären Domäne, wodurch Andockstellen für nachgeschaltete Signalmoleküle entstehen. Nach Aktivierung durch den Liganden interagiert es mit PIK3R1 und verstärkt dadurch die PI3-Kinase-Aktivität. Es aktiviert den AKT-Überlebensweg, einschließlich der nukleären Translokation von NF-κB und der Hochregulierung der Transkription von NF-κB-regulierten Genen. Die TYRO3-Signalübertragung spielt eine Rolle bei verschiedenen Prozessen wie dem Schutz von Neuronen vor exzitotoxischen Schäden, der Thrombozytenaggregation und der Zytoskelett-Reorganisation. Spielt außerdem eine wichtige Rolle bei der Hemmung der durch Toll-like-Rezeptoren (TLRs) vermittelten angeborenen Immunantwort durch Aktivierung von STAT1, welches selektiv die Produktion der Suppressoren der Zytokinsignalisierung SOCS1 und SOCS3 induziert. |