Tubulin α (Acetyl Lys112) Kaninchen-polyklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
TUBA1A
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Tubulin α (Acetyl Lys112) Kaninchen-polyklonaler Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Acetyliert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | TUBA1A |
| alternative Namen | TUBA1A; TUBA3; Tubulin alpha-1A chain; Alpha-tubulin 3; Tubulin B-alpha-1; Tubulin alpha-3 chain; TUBA1B; Tubulin alpha-1B chain; Alpha-tubulin ubiquitousTubulin K-alpha-1; Tubulin alpha-ubiquitous chain; TUBA1C; TUBA6; Tubulin alpha-1C chain; Alpha-tubulin 6; Tubulin alpha-6 chain |
| Gene ID | 7846/10376/84790 |
| SwissProt ID | Q71U36/P68363/Q9BQE3 |
| Immunogen | Synthetisiertes Acetylpeptid, das vom humanen Tubulin α um die Acetylierungsstelle K112 abgeleitet ist. |
Anwendung
| Anwendung | WB,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,ELISA 1:10000-1:20000 |
| Molekulargewicht | 50kDa |
Forschungsgebiet
| Gap junction;Pathogenic Escherichia coli infection; |
Hintergrund
| Mikrotubuli des eukaryotischen Zytoskeletts erfüllen vielfältige und essenzielle Funktionen und bestehen aus einem Heterodimer aus α- und β-Tubulin. Die Gene, die für diese Mikrotubuli-Bestandteile kodieren, gehören zur Tubulin-Superfamilie, die aus sechs verschiedenen Familien besteht. Gene der α-, β- und γ-Tubulin-Familien finden sich in allen Eukaryoten. α- und β-Tubulin stellen die Hauptbestandteile der Mikrotubuli dar, während γ-Tubulin eine entscheidende Rolle bei der Nukleation des Mikrotubuli-Aufbaus spielt. Es existieren zahlreiche α- und β-Tubulin-Gene, die zwischen den Spezies hochkonserviert sind. Dieses Gen kodiert für α-Tubulin und weist eine hohe Ähnlichkeit zu den Tuba1-Genen von Maus und Ratte auf. Northern-Blot-Analysen haben gezeigt, dass die Genexpression vorwiegend in morphologisch differenzierten neurologischen Zellen zu finden ist. Dieses Gen ist eines von drei Alpha-Tubulin-Genen in einem Cluster auf Chromosom 12q. Erkrankung: Defekte im TUBA1A-Gen sind die Ursache der Lissencephalie Typ 3 (LIS3) [MIM:611603]. LIS ist durch eine glatte Hirnoberfläche aufgrund des Fehlens (Agyrie) oder der Reduktion (Pachygyrie) von Oberflächenwindungen gekennzeichnet. Sie ist häufig mit psychomotorischer Retardierung und Krampfanfällen assoziiert. Zu den Merkmalen von LIS3 gehören Agyrie oder Pachygyrie oder laminäre Heterotopie, schwere geistige Behinderung, motorische Entwicklungsverzögerung, variable Häufigkeit von Krampfanfällen sowie Anomalien des Corpus callosum, des Hippocampus, des Kleinhirnwurms und des Hirnstamms. Funktion: Tubulin ist der Hauptbestandteil von Mikrotubuli. Es bindet zwei Mol GTP, eines an einer austauschbaren Stelle der β-Kette und eines an einer nicht austauschbaren Stelle der α-Kette. PTM: Durchläuft einen Tyrosinierungs-/Detyrosinierungszyklus, die zyklische Entfernung und Wiederanlagerung eines C-terminalen Tyrosinrests durch die Enzyme Tubulin-Tyrosin-Carboxypeptidase (TTCP) bzw. Tubulin-Tyrosin-Ligase (TTL). Ähnlichkeit: Gehört zur Tubulin-Familie. Untereinheit: Dimer aus α- und β-Kette. Gewebespezifität: Wird im fetalen Gehirn stark exprimiert. |