UDG Kaninchen-Polyclonal-Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
polyklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
UNG
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | UDG Kaninchen-Polyclonal-Antikörper |
| Beschreibung | polyklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Polyklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Flüssigkeit in PBS mit 50 % Glycerin, 0,5 % Schutzprotein und 0,02 % Konservierungsmittel vom neuen Typ N. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | UNG |
| alternative Namen | UNG; DGU; UNG1; UNG15; Uracil-DNA glycosylase; UDG |
| Gene ID | 7374 |
| SwissProt ID | P13051 |
| Immunogen | Das Antiserum wurde gegen ein synthetisches Peptid aus humanem UNG hergestellt. Aminosäurebereich: 191–240 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF,ELISA |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:300,ICC/IF 1:50-1:200,ELISA 1:20000-1:40000 |
| Molekulargewicht | 35kDa |
Forschungsgebiet
| Base excision repair;Primary immunodeficiency; |
Hintergrund
| Dieses Gen kodiert eine von mehreren Uracil-DNA-Glycosylasen. Eine wichtige Funktion der Uracil-DNA-Glycosylasen ist die Verhinderung von Mutagenese durch die Entfernung von Uracil aus DNA-Molekülen. Dies geschieht durch Spaltung der N-glykosidischen Bindung und Einleitung des Basenexzisionsreparaturwegs (BER). Uracilbasen entstehen durch Cytosin-Desaminierung oder den fehlerhaften Einbau von dUMP-Resten. Alternative Promotorverwendung und Spleißen dieses Gens führen zu zwei verschiedenen Isoformen: der mitochondrialen UNG1 und der nukleären UNG2. Die Bezeichnung UNG2 wurde früher als Symbol für das CCNO-Gen (GeneID 10309) verwendet, das in der Literatur und einigen Datenbanken mit diesem Gen verwechselt wurde. [bereitgestellt von RefSeq, Nov. 2010], Krankheit: Defekte im UNG-Gen sind eine Ursache des Immundefekts mit Hyper-IgM-Typ-5-Syndrom (HIGM5) [MIM:608106]. Das Hyper-IgM-Syndrom ist eine Erkrankung, die durch normale oder erhöhte Serum-IgM-Konzentrationen bei gleichzeitig niedrigen oder fehlenden Serum-IgG-, IgA- und IgE-Konzentrationen gekennzeichnet ist. HIGM5 ist mit einer ausgeprägten Beeinträchtigung der Immunglobulin(Ig)-Klassenwechsel-Rekombination (CSR) in einem DNA-Präspaltungsschritt assoziiert. Funktion: Es entfernt Uracilreste aus der DNA, die durch den fehlerhaften Einbau von dUMP-Resten durch die DNA-Polymerase oder durch die Desaminierung von Cytosin entstehen können. Online-Informationen: UNG-Mutationsdatenbank. PTM: Isoform 1 wird durch Abspaltung eines Transitpeptids prozessiert. Ähnlichkeit: Gehört zur Uracil-DNA-Glycosylase-Familie. Untereinheit: Monomer. Interagiert mit HIV-1 Vpr. Gewebespezifität: Isoform 1 wird weit verbreitet exprimiert, mit der höchsten Expression in Skelettmuskulatur, Herz und Hoden. Isoform 2 weist die höchsten Expressionsniveaus in Geweben mit proliferierenden Zellen auf. |