Ubiquitin-konjugierendes Enzym E2 D3 Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Mensch, Maus, Ratte
Genname
UBE2D3
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | Ubiquitin-konjugierendes Enzym E2 D3 Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Mensch, Maus, Ratte |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | 50 mM Tris-Glycin (pH 7,4), 0,15 M NaCl, 40 % Glycerin, 0,01 % Natriumazid und 0,05 % Schutzprotein |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | UBE2D3 |
| alternative Namen | ubiquitin conjugating enzyme E2D 3; UBC4/5; UBCH5C; E2(17)KB3 |
| Gene ID | 7323 |
| SwissProt ID | P61077 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen UBE2D3 |
Anwendung
| Anwendung | WB,IP |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:1000,IP 1:20-1:50 |
| Molekulargewicht | Calculated MW: 17 kDa; Observed MW: 17 kDa |
Forschungsgebiet
| Epigenetics and Nuclear Signaling |
Hintergrund
| Akzeptiert Ubiquitin vom E1-Komplex und katalysiert dessen kovalente Anheftung an andere Proteine. In vitro katalysiert es die Polyubiquitinierung an Lys-11 sowie an Lys-48. Kooperiert mit dem E2-Ligase-Komplex CDC34 und dem SCF(FBXW11)-E3-Ligase-Komplex bei der Polyubiquitinierung von NFKBIA, was zu dessen anschließendem proteasomalen Abbau führt. Fungiert als Initiator-E2-Ligase und markiert das phosphorylierte NFKBIA-Zielprotein an den Positionen Lys-21 und/oder Lys-22 mit einem Monoubiquitin. Die Ubiquitinkettenverlängerung erfolgt anschließend durch CDC34, das Ubiquitinketten aus dem durch UBE2D3 markierten, an NFKBIA gebundenen Ubiquitin aufbaut. Wirkt außerdem in Verbindung mit RNF8 als Initiator-E2-Ligase bei der Markierung von PCNA. Die Monoubiquitinierung von PCNA und die darauffolgende Polyubiquitinierung sind essenzielle Vorgänge im DNA-Reparaturmechanismus (DDT), der nach DNA-Schäden durch UV-Strahlung oder chemische Substanzen während der S-Phase aktiviert wird. PCNA interagiert mit dem BRCA1/BARD1-E3-Ligase-Komplex und führt nach ionisierender Strahlung zur Ubiquitinierung von DNA-Schadstellen und damit zur DNA-Reparatur. Es ubiquitiniert DAPK3, was die Bildung von PML-NB (Promyelocytic Leukemia Protein Nuclear Body) im Zellkern beeinflusst. Zusammen mit den E3-Ligasen MDM2 und TOPORS vermittelt es die Ubiquitinierung von p53/TP53. Es unterstützt die NRDP1-vermittelte Ubiquitinierung und den Abbau von ERBB3 und BRUCE, was Apoptose auslöst. Zusammen mit der CBL-E3-Ligase ubiquitiniert es EGFR an der Plasmamembran sowie während seiner Internalisierung und seines Transports in Endosomen. In Verbindung mit der STUB1 E3-Qualitätskontroll-E3-Ligase ubiquitiniert es ungefaltete Proteine, um deren sofortige Zerstörung zu katalysieren. |