EGFR(L858R-Mutation) (8P17) Kaninchen-monoklonaler Antikörper
Konjugation: Unkonjugiert
Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper
Anwendung
Reaktivität
Menschlich
Genname
EGFR
Lagerung
Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles.
Zusammenfassung
| Produktname | EGFR(L858R-Mutation) (8P17) Kaninchen-monoklonaler Antikörper |
| Beschreibung | Rekombinanter monoklonaler Kaninchenantikörper |
| Wirt | Kaninchen |
| Reaktivität | Menschlich |
| Konjugation | Unkonjugiert |
| Modifikation | Unverändert |
| Isotyp | IgG |
| Klonalität | Monoklonal |
| Form | Flüssig |
| Konzentration | Unkonjugiert |
| Lagerung | Aliquot and store at -20°C (valid for 12 months). Avoid freeze/thaw cycles. |
| Versand | Eisbeutel. |
| Puffer | Kaninchen-IgG in phosphatgepufferter Kochsalzlösung (PBS), pH 7,4, 150 mM NaCl, 0,02 % Konservierungsmittel Typ N und 50 % Glycerin. Kurzfristig bei +4 °C lagern. Langfristig bei -20 °C lagern. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen vermeiden. |
| Reinigung | Affinitätsreinigung |
Antigeninformation
| Genname | EGFR |
| alternative Namen | kinase EGFR; ERBB1; Epidermal growth factor receptor precursor; |
| Gene ID | 1956 |
| SwissProt ID | P00533 |
| Immunogen | Ein synthetisches Peptid des humanen EGF-Rezeptors |
Anwendung
| Anwendung | WB,IHC,ICC/IF |
| Verdünnungsverhältnis | WB 1:500-1:2000,IHC 1:100-1:200,ICC/IF 1:100-1:200 |
| Molekulargewicht | 134kDa |
Forschungsgebiet
| Signal Transduction |
Hintergrund
| Der EGFR ist eine Rezeptor-Tyrosinkinase. Er bindet an den epidermalen Wachstumsfaktor (EGF) und verwandte Wachstumsfaktoren wie TGF-α, Amphiregulin, Betacellulin, Heparin-bindenden EGF-ähnlichen Wachstumsfaktor, GP30 und den Wachstumsfaktor des Vacciniavirus. Er ist an der Steuerung von Zellwachstum und -differenzierung beteiligt. Als Einzelpass-Transmembran-Tyrosinkinase führt die Ligandenbindung an diesen Rezeptor zur Rezeptordimerisierung, Autophosphorylierung (in trans), Aktivierung verschiedener nachgeschalteter Signalmoleküle und zum lysosomalen Abbau. Die Rezeptor-Tyrosinkinase bindet Liganden der EGF-Familie und aktiviert mehrere Signalkaskaden, um extrazelluläre Signale in entsprechende zelluläre Antworten umzuwandeln (PubMed:2790960, PubMed:10805725, PubMed:27153536). Bekannte Liganden sind EGF, TGFA/TGF-α, AREG, Epigen/EPGN, BTC/Betacellulin, Epiregulin/EREG und HBEGF/Heparin-bindendes EGF (PubMed:2790960, PubMed:7679104, PubMed:8144591, PubMed:9419975, PubMed:15611079, PubMed:12297049, PubMed:27153536, PubMed:20837704, PubMed:17909029). Die Ligandenbindung induziert die Homo- und/oder Heterodimerisierung des Rezeptors sowie dessen Autophosphorylierung an wichtigen zytoplasmatischen Aminosäureresten. Der phosphorylierte Rezeptor rekrutiert Adapterproteine wie GRB2, welches wiederum komplexe nachgeschaltete Signalwege aktiviert. Aktiviert mindestens vier wichtige nachgeschaltete Signalwege, darunter die RAS-RAF-MEK-ERK-, PI3-Kinase-AKT-, PLCγ-PKC- und STAT-Module (PubMed:27153536). Aktiviert möglicherweise auch den NF-κB-Signalweg (PubMed:11116146). Phosphoryliert zudem direkt andere Proteine wie RGS16, aktiviert dessen GTPase-Aktivität und koppelt wahrscheinlich die EGF-Rezeptor-Signalübertragung an die G-Protein-gekoppelte Rezeptor-Signalübertragung (PubMed:11602604). Phosphoryliert außerdem MUC1 und verstärkt dessen Interaktion mit SRC und CTNNB1/β-Catenin (PubMed:11483589). Reguliert die Zellmigration positiv durch Interaktion mit CCDC88A/GIV, welches EGFR nach Ligandenstimulation an der Zellmembran zurückhält und so die EGFR-Signalübertragung fördert, welche die Zellmigration auslöst (PubMed:20462955). Spielt eine Rolle bei der Verbesserung der Lern- und Gedächtnisleistung (durch Ähnlichkeit). |